Unsere Projekte

Vermittlungshunde

Unsere Hunde, die ein neues Zuhause suchen, kommen aus verschiedenen Tierheimen. Seit 2009 arbeiten wir mit Tierheimen in Polen zusammen. In Polen werden Hunde oft an Ketten gehalten und wenn sie zu alt sind, schiebt man sie ins Tierheim ab oder sie werden einfach auf der Strasse entsorgt und ein neuer junger Hund kommt an die Kette. Leider werden auch zu wenig Hunde kastriert und so landen nicht selten auch trächtige Hündinnen im Tierheim. Natürlich ist es nur ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn wir Hunde aus den Tierheimen nach Deutschland holen und sie hier vermitteln, aber jeder Hund hat die Chance auf ein glückliches Leben verdient.

Des weiteren nehmen wir belgische Schäferhunde auf, da uns diese Rasse persönlich sehr am Herzen liegt. Oft kommen diese Hunde aus Spanien, wo sie in Tötungsstationen sitzen und nur geringe Chancen haben, diese jemals wieder zu verlassen. Gerade die schwarzen Belgier (Groenendael) sind aufgrund ihrer Farbe schnell vom Tod bedroht und wenn sie dann noch älter sind, ist ihr Schicksal in der Regel besiegelt. Zusammen mit den Belgiern in Not versuchen wir diesen Hunden zu helfen!


Herzenshunde

Seit einiger Zeit gibt es bei uns das Projekt "Herzenshunde", ins Leben gerufen von Sabine Otto. Hier geht es um alte und kranke Hunde oder auch um die, die seit Jahren im Tierheim leben und nicht gesehen werden, weil sie einfach zu schüchtern sind, nicht in der ersten Reihe stehen, um auf sich aufmerksam zu machen oder die einfach nur welche von vielen sind, die immer wieder übersehen werden.

Sabine schaut sich diese Hunde an, die noch in den polnischen Tierheimen leben und wir nehmen sie mit auf unsere Homepage, um vielleicht jemanden zu finden, der sich genau für diesen einen Hund interessiert. Für dieses Projekt ist Sabine Otto Ihre Ansprechpartnerin.

Gartenhunde

Dies ist unser neues Projekt. Entstanden durch die Erfahrungen, die wir in den letzten Jahren gesammelt haben. Es gibt im Tierschutz Hunde, die sich auch nach längerer Zeit nicht wie erwartet entwickeln. Aufgrund von mangelnder Sozialisierung durch einen langen Tierheimaufenthalt oder sogar durch die Geburt im Tierheim kommt es vor, dass Hunde nicht in der Lage sind, sich unserer Umwelt zu stellen. Auch Traumatisierung führt dazu, dass Hunde sich nicht weiter entwickeln möchten oder können. Doch auch diese Hunde haben eine Chance verdient, unter bestimmten Bedinungen in ein neues Zuhause umzuziehen.

Gartenhunde sollten nicht als Einzelhunde gehalten werden. Es sollte stets mindestens ein weiterer Hund vorhanden sein. Der Garten muss selbstverständlich sicher eingezäunt sein, so dass der Hund weder über den Zaun springen kann noch sich unter dem Zaun buddeln kann. Man sollte als Mensch die Akzeptanz mitbringen, dass ein Gartenhund andere Entwicklungsschritte macht als ein "normaler" Vermittlungshund. Manche entwickeln sich im Laufe der Zeit so gut, dass sie in der Lage sind, Spaziergänge mit zu machen und auch Freude daran haben, aber viele von ihnen möchten in ihrer sicheren Umgebung bleiben und als Mensch sollte man das akzeptieren.

Ansprechpartnerin für die Gartenhunde ist Andrea Herhold.